 | Ein Greenhorn tung schien ihm aber keineswegs lieb zu sein; ich erinnere mich noch heut des zornigen Gesichtes, welches er mir eines Abends, als ich zu ihm kam, zeigte, und des Tones, in welchem er mich empfing, ohne auf mein "good evening" zu antworten:
»Wo habt Ihr denn gestern gesteckt, Sir?«
»Zu Hause.«
»Und vorgestern?«
»Auch zu Hause.«
»Macht mir doch nichts weis!«
»Es ist wahr, Mr. Henry.«
»Pshaw! Solche grüne Vögel, wie Ihr einer seid, bleiben nicht im Neste hocken; die stecken die Schnäbel überall hin, nur da nicht, wo sie hingehören!«
»Und wo gehöre ich hin, wenn es Euch beliebt, es mir zu sagen?«
»Hierher zu mir, verstanden! Habe Euch schon lange einmal nach etwas fragen wollen.«
»Warum habt Ihr es nicht getan?«
»Weil ich nicht wollte. Hört Ihr es?«
»Und wann wollt Ihr denn?«
»Heute vielleicht.«
»So fragt getrost nur zu,« forderte ich ihn auf, indem ich mich hoch auf die Schraubenbank setzte, an welcher er arbeitete.
Er sah mir ganz verwundert in das Gesicht, schüttelte mißbilligend den Kopf und rief aus:
»Getrost! Als ob ich so ein Greenhorn, wie Ihr seid, erst um Erlaubnis fragen müßte, wenn ich mit ihm reden will!«
»Greenhorn?« antwortete ich, die Stirn in Falten ziehend, denn ich fühlte mich bedeutend verletzt. »Ich will annehmen, Mr. Henry, daß dieses Wort Euch ohne Absicht und nur so herausgefahren ist!«
»Bildet Euch doch nichts ein, Sir! Ich habe mit vollem Bedacht gesprochen; Ihr seid ein Greenhorn, und was für eins! Den Inhalt Eurer Bücher habt Ihr gut im Kopfe, das ist wahr. Es ist ganz erstaunlich, was ihr Leute da drüben lernen müßt! Dieser junge Mensch weiß genau, wie weit die Sterne |
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