»Weil es ihm nicht einfallen wird, den Westen, wo es keine Tintenfässer gibt, zu verlassen. Die Prairie ist wie die See; sie läßt denjenigen, der sie kennen gelernt und lieb gewonnen hat, niemals wieder von sich. Nein, alle diese Bücherschreiber kennen den Westen nicht, denn wenn sie ihn kennen gelernt hätten, so hätten sie ihn nicht verlassen, um ein paar hundert Papierseiten mit Tinte schwarz zu machen. Das ist so meine Ansicht, und ich vermute sehr, daß sie die richtige ist.«
»Nein. Ich kenne zum Beispiel einen, der den Westen lieb gewonnen hat und ein tüchtiger Jäger werden will. Dennoch wird er zuweilen in die Zivilisation zurückkehren, um über den Westen zu schreiben.«
»So? Wer wäre das?« fragte er, indem er mich neugierig ansah.
»Das könnt Ihr Euch denken.«
»Denken? Ich mir? Sollte es möglich sein, daß Ihr Euch da selbst gemeint habt?«
»Ja.«
»Alle Wetter! Ihr wollt also unter das unnütze Volk der Büchermacher gehen?«
»Wahrscheinlich.«
»Das laßt bleiben, Sir, ja das laßt bleiben; ich bitte Euch inständigst darum. Ihr würdet dabei elend zu Grunde gehen; das könnt Ihr mir glauben.«
»Ich bezweifle es.«
»Und ich behaupte es. Ich kann es sogar beschwören,« rief er eifrig. »Habt Ihr denn eine kleine Ahnung von dem Leben, welches Euch dann bevorsteht?«
»Ja.«
»Nun?«
»Ich mache Reisen, um Länder und Völker kennen zu lernen, und kehre zuweilen in die Heimat zurück, um meine Ansichten und Erfahrungen ungestört niederzuschreiben.«
»Aber zu welchem Zwecke denn, um aller Welt willen? Das kann ich nicht einsehen.«
»Um der Lehrer meiner Leser zu sein und mir nebenbei Geld zu verdienen.«
»Zounds! Der Lehrer seiner Leser! Und Geld verdienen!
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