»Ganz wie du willst! Aber dann werden wir tun, was uns beliebt, und du wirst die Apachen nicht in deine Gewalt bekommen.«
»Willst du sie etwa warnen?« fragte Tangua, indem seine Augen gefährlich aufblitzten.
»Nein; das fällt mir nicht ein, den sie sind unsere Feinde und wollen uns töten. Aber ich werde dir nicht sagen, auf welche Weise du sie fangen kannst.«
»Dazu brauche ich dich nicht; ich weiß es selbst.«
»Oho! Ist dir bekannt, wann und aus welcher Richtung sie kommen und wo wir auf sie treffen können?«
»Ich werde es erfahren, denn ich sende ihnen Kundschafter entgegen.«
»Das wirst du nicht tun, denn du bist klug genug, dir zu sagen, daß die Apachen die Spuren deiner Kundschafter finden und sich auf den Kampf vorbereiten würden. Sie würden jeden Schritt mit größter Vorsicht tun, und da fragt es sich sehr, ob du sie in deine Hände bekämst, während sie nach dem Plane, den ich ausführen will, ganz unvorbereitet von euch eingeschlossen und gefangen genommen werden können, wenn ich mich nicht irre.«
Ich sah, daß diese Darlegung ihren Eindruck nicht verfehlte. Tangua erklärte nach einer kurzen Pause des Nachdenkens:
»Ich werde mit meinen Kriegern sprechen.«
Darauf entfernte er sich von uns. Er ging zu dem Fuchse, winkte noch einige Rote zu sich hin, und dann sahen wir, wie sie sich berieten.
»Damit, daß er erst mit den Kerlen reden will, gibt er zu, daß er in Beziehung auf uns nichts Gutes im Schilde führte,« sagte Sam.
»Das ist schlecht von ihm, da Ihr sein Freund seid und ihm nichts getan habt,« antwortete ich.
»Freund? Was nennt Ihr Freund bei diesen Kiowas! Sie sind Spitzbuben und leben nur vom Raube. Man ist nur so lange ihr Freund, als sie einem nichts nehmen können. Hier aber haben wir einen Wagen voll Viktualien und sonstigen Dingen, welche für die Roten großen Wert besitzen. Das haben |