förmlich vor äußerster Zufriedenheit; der Oberingenieur aber stimmte gar nicht in dieses Entzücken ein; er meinte, indem er den Kopf schüttelte:
»Was seid ihr doch für Menschen, Mr. Stone! Freut sich dieser Mann darüber, daß er so schön überfallen werden kann! Ich sage euch, ich freue mich so wenig darüber, daß ich mich aus dem Staube machen werde!«
»Um dann desto sicherer in die Hände der Apachen zu fallen! Laßt Euch doch nicht solches Zeug in den Sinn kommen, Mr. Bancroft! Natürlich muß ich mich über diesen Ort freuen, denn wenn er es den Apachen erleichtert, uns zu fangen, so haben wir es nachher noch viel leichter, sie zu fassen. Seht doch einmal über das Wasser hinüber! Droben auf der Höhe, also mitten im Walde, stecken die Kiowas. Ihre Späher sitzen auf den höchsten Bäumen und haben uns sicher kommen sehen. Ebenso werden sie bemerken, wenn die Apachen kommen, denn sie können von dort oben aus weit über die Savanne blicken.«
»Aber,« fiel der Oberingenieur ein, »was kann es uns, wenn wir überfallen werden, nützen, daß die Kiowas sich jenseits des Wassers da drüben im Walde befinden!«
»Da stecken sie nur einstweilen, denn sie können doch nicht hier sein, weil sie von den Spähern der Apachen entdeckt würden. Sind diese aber fort, so kommen sie herab und herüber zu uns und verstecken sich auf der Halbinsel, wo sie nicht bemerkt werden können.«
»Können die Kundschafter der Apachen nicht auch dorthin?«
»Sie könnten wohl, aber wir lassen sie nicht.«
»Da müßtet Ihr sie also verjagen, und doch sollen wir nicht merken lassen, daß wir von ihrer Gegenwart wissen. Wie reimt Ihr das zusammen, Mr. Stone?«
»Sehr leicht. Wir dürfen allerdings nicht tun, als ob wir sie suchen, und können ihnen also nicht verbieten, die Halbinsel zu betreten. Aber diese ist da, wo sie mit dem Ufer zusammenhängt, nur dreißig Schritte breit, und diese Breite verbarrikadieren wir mit unsern Pferden.«
»Pferde als Barrikade? Ist das möglich?«
»Jawohl. Wir binden die Pferde dort an die Bäume; |